Das Individuum in der Geiselhaft

Die Welt scheint sich immer schneller zu drehen, was heute noch genügt, ist schon morgen zu wenig. Der Konsum muss angekurbelt werden. Das immer mehr, besser und vor allem schneller darf nicht hinterfragt werden um nicht der Unwissenheit oder Naivität bezichtigt zu werden. Die paradoxe Diagnose von Hartmut Rosa (u.a. 2012), dass wir wachsen müssen um nicht zurück zu fallen, lässt sich im Alltag immer wieder von neuem bestätigen.

Hu·ma·nịs·mus: Zu meinem Abschied vom Schwarzen Peter, Verein für Gassenarbeit Basel

Was wäre, wenn SoziologInnen denselben Einfluss wie ÖkonomInnen hätten, fragte die New York Times kürzlich und zeichnete ein Szenario, in dem das menschliche Leben mit seinen Wechselwirkungen Ausgangspunkt von Entscheidung und Betrachtung ist. Doch das politische Handeln hat eine andere Bewertung gefunden: Geld. Auch bei uns in Basel werden Massnahmen primär nach finanziellen Konsequenzen bewertet.… Hu·ma·nịs·mus: Zu meinem Abschied vom Schwarzen Peter, Verein für Gassenarbeit Basel weiterlesen

Da sind diverse Alternativen

Auch heute wird in fast jeder gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Diskussion diese Alternativlosigkeit beschworen. Es scheint zum Steuerwettbewerb, zu weiteren Privatisierungs- und Liberalisierungssschritten, eigentlich zu jeder Entwicklung keine Alternative zu geben.